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Waldschulheim Höllhof der Klassen 8a und 8c

Die Klassen 8a und 8c durften vom 25.10. bis 29.10.2021 eine wunderbare Woche im Waldschulheim Höllhof bei Gengenbach verbringen. Bei fast durchgehend schönstem Herbstwetter und wunderbarer Laubfärbung, haben die Schülerinnen und Schüler viele verschiedene Aktivitäten rund um den Wald erleben dürfen und berichten von diesen:

Bild:Waldschulheim

Das Chaosspiel

Das Chaosspiel haben wir am Mittwochabend dem 27.10.2021 gespielt. Bei diesem Spiel mussten wir Zettel mit Nummern und einem Kennwort darauf suchen. Diese Art von Spiel erforderte Geschicklichkeit, Teamwork und geographisches Gedächtnis. Man bekam von den Lehrern eine Anfangszahl die man suchen musste. Wenn man diesen Zettel mit der Zahl gefunden hatte, musste man zum Lehrer gehen und dieses Kennwort nennen. Daraufhin bekam das Team eine Aufgabe die es meistern musste. Manchmal konnte man die Aufgabe schon vor Ort lösen, aber manchmal mussten wir auch zu bestimmten Orten laufen um sie zu bewältigen. Es gab verschieden schwere Rätsel zu erledigen, von einer einfachen Aufgabe wie z.B. die Zimmernummer eines Lehrers herausfinden, bis hin zu einem lyrischen Wettbewerb. Wenn man diese Aufgabe gelöst hatte, wurde einem eine neue Zahl genannt und so wurde weitergespielt bis zu der Endzahl 30. Da wir die Teams nicht selbst wählen durften und wild zusammengewürfelte Gruppen aus 8a und 8b waren, hat man sich nochmal ganz anders kennengelernt und es hat sehr viel Spaß gemacht.
Bericht von:
Isabell und Marie-Sophie 8c

Bild:Waldschulheim

Kastanien sammeln

Am Donnerstagmorgen um 8 Uhr stiegen wir am Höllhof in einen Bus der uns 25 min lang tief in den Schwarzwald fuhr. Die 8a und 8c wurden nochmal in Gruppen eingeteilt und wurden in verschiedene Waldteile geschickt um Esskastanien zu sammeln. Dafür bekamen wir Eimer und Wannen und wir alle hatten natürlich unsere Arbeitshandschuhe an, denn die Kastanien piksen sehr. Die Esskastanien aus diesem Waldgebiet sind zertifiziert und werden als Saatgut verwendet. Um 10:30 Uhr gab es eine Frühstückspause mit Tee und Muffins im Wald. Danach sind wir weiter gegangen und haben noch mehr gesammelt. Insgesamt haben wir 65 Kilo gesammelt, die dann nach Freiburg verschickt werden. Dort werden sie dann sortiert. Um 12 Uhr fuhren wir dann wieder mit dem Bus zum Schullandheim zurück, wo uns das Mittagessen erwartete. Uns hat es allen sehr gut gefallen.

Bericht von:
Sofia und Emily 8c

Bild:Waldschulheim

Der Nistkastenbau

Am Dienstag, den 26.10.2021 fand in der Werkstatt des Höllhofes das Angebot zum Nistkastenbau statt. Frau Gotter, die Leiterin des Höllhofs, erzählte uns welche verschiedenen Vogelarten in ihrem Gebiet vorkommen. Außerdem zeigte sie uns den Aufbau einer Spechthöhle. Dann erzählte sie uns, welche Vogelart welche Größe von Nistkästen bevorzugt und welche Vogelart welche Größe von Eingangsloch bevorzugt und ob der Nistkasten geschlossen oder halb offen sein soll. Für Vögel ist es wichtig, in welcher Höhe der Nistkasten hängt, damit er für Feinde schwer zu erreichen ist. Es ist auch wichtig, in welche Himmelsrichtung der Nistkasten am Baum hängt, damit es zwar warm, aber nicht heiß oder kalt ist. Daher hängt der Nistkasten meist im Westen. Nach den Erklärungen von Frau Gotter ging es an den Bau: Der Forstwirt Urs zeigte uns als erstes die Werkzeuge und erklärte wie man sie richtig benutzt. Urs zeigte uns den ersten Arbeitsschritt: den Boden und die Rückwand aussägen. Wir machten ihm nach und feilten den Boden und die Rückwand gründlich. Die Seitenwände wurden angebracht und mit der Rückwand verschraubt. Der Boden wurde als nächstes dran genagelt und mit Schrauben stabilisiert. Danach zeichneten wir das Dach an und brachten es an den Seitenwänden an. Das Ganze wurde dann noch mit einem Holzbalken stabilisiert. Die Tür war besonders schwierig: wir mussten sie genau aussägen und feilen, damit wir sie genau in das Häuschen einsetzen konnten. Wir brachten dann an der Tür noch drei Holzbalken an damit sie stabiler in ihrer Fassung liegt. Und fertig war das Vogelhäuschen! Für das Loch und den Brandstempel hatten wir leider keine Zeit mehr. Es war ein tolles Projekt! Und dank uns haben jetzt ein paar Vögel ein neues Zuhause.

Bericht von:
Jonathan und Jannis 8c

Bild:Waldschulheim

Am vierten Tag gingen wir zur Waldarbeit in den Wald. Unsere Aufgabe war es, in einem Esskastanienschutzgebiet Esskastanien zu sammeln. Diese sollten dann eingelagert und als Saatgut verwendet werden. Der Tag begann damit, dass wir als erstes ganz normal aufstanden, frühstückten und zur Werkzeugausgabe gingen. Danach stiegen wir in den Bus, der extra dafür bestellt worden war, um uns zu unserer Arbeitsstelle zu fahren. Zuerst dachte ich: „So weit kann es doch gar nicht sein, dass wir extra einen Bus für dieses überschaubare Stück Schwarzwald brauchen!“ Tatsächlich waren wir aber dann doch eine halbe Stunde unterwegs (Leuten, die nur unsere „kleinen“ heimischen Wälder am Bodensee kennen kommt das jedoch sehr groß und lang vor). Nachdem wir dann an unserer Einsatzstelle angekommen waren, wurden wir in vier Gruppen eingeteilt. Zwei Gruppen sollten den Weg entlang absuchen und zwei Gruppen sollten im Wald nach den Esskastanien suchen. Als die Gruppen schließlich eingeteilt waren, bekamen wir Eimer ausgeteilt und erklärt, wie wir Kastanien sammeln sollten. Da es aber ansonsten nicht sehr viel zu erklären gab, ging es relativ schnell los. Je weiter wir uns vom Weg entfernten, desto zahlreicher und größer wurden die Kastanien. Dann hieß es irgendwann, dass es jetzt an der Zeit wäre zum Vespern zu kommen. Leider verloren wir beim Abstieg durch den steilen Wald die Hälfte unserer Kastanien, die Ausbeute war trotzdem noch sehr gut, so brachten es alle Gruppen auf mehrere Kilo. Eine andere Gruppe war jedoch falsch abgebogen und musste erst wiedergefunden werden. Von unserer Ausbeute sammelte einer der Förster einige gute und große Esskastanien heraus, die er am Abend als köstliche Maronen zusammen mit uns grillte und genoss. Unsere Ausbeute war trotz der kleinen Schlemmerei immer noch sehr groß. Wir hatten 65,5 Kilo gesammelt, im Vergleich dazu hatte das Gymnasium in der Woche zuvor die Menge von nur ungefähr 35 Kilo gesammelt. Die Bodensee-Schule hat also mal wieder alles gegeben!

Von Jonathan Erdinger

Bild:Waldschulheim

Da wir im Herbst im Waldschulheim waren, haben wir passend zur Jahreszeit an einem Nachmittag Kürbisse geschnitzt. Bevor wir loslegen konnten, haben wir uns mit den benötigten Werkzeugen ausgestattet. Dazu benötigten wir Löffel, Messer, Filzstift und natürlich einen Kürbis. Anschließend verteilten wir uns in 2er und 3er Gruppen auf dem Hof. Nun gingen wir motiviert an die Arbeit. Zuerst höhlten wir die Kürbisse aus, währenddessen überlegten wir uns schonmal, wie wir ihn im Anschluss gestalten wollten. Nun gaben wir unserer Kreativität freien Lauf und malten witzige oder gruselige Gesichter drauf. Als dies erledigt war, ging es endlich ans Schnitzen. Manche von uns bastelten zusätzlich noch mit Kürbisresten Flügel oder Ohren für die kuriosen Kürbisfiguren. Zum Schluss sind tolle Kürbisgesichter entstanden (von der Standardgrimasse, über ein Kätzchengesicht bis hin zur Teufelsfratze). Am Abend haben wir dann Teelichter in die Kürbisse gestellt und sie zum Strahlen gebracht. Um einen Sieger zu bestimmen, konnte jeder drei Steine an einem beliebigen (Lieblings-)Kürbis legen. Als wir da so um die vielen beleuchteten Kürbisse mitten im Schwarzwald standen, fanden wir, dass dieses kleine Herbstfest in der großen Runde aus 8a und 8c echt ein schöner letzter Abend und Abschluss auf dem Höllhof war.
Am nächsten Morgen fand dann die Siegerehrung statt. Der Kürbis mit den meisten Steinen gewann und die Siegergruppe erhielt tolle Süßigkeiten (die natürlich das perfekte Vesper für die lange Heimfahrt im Bus waren). So hatten wir mitten im Wald unser kleines Kürbisfestival und das quasi an Halloween.

Bild:Waldschulheim

Am zweiten Tag, also der Tag nach unserer Ankunft, wurden wir im Nachmittagsprogramm in verschiedene Gruppen eingeteilt und sollten verschiedene Stationen bestreiten.
Diese waren:
• Baumstamm-Memory: Wir sollten Blätter und Früchte verschiedenen Bäumen zuordnen.
• Sprossengolf: Wir sollten ein Seil an dem zwei Golfbälle befestigt waren, auf eine freistehende Leiter werfen und bekamen je nach erreichter Sprosse mehr oder weniger Punkte.
• Sägen: Wir sollten ein Maß auf ein Holz übertragen und durchsägen (hierbei ging es um Kraft und Genauigkeit, was gar nicht so leicht war).
• Ballspinne: Wir sollten mit Seilen einen Ball balancieren (was ausgesprochen schwer sein kann, wenn man eine Person zu wenig in der Gruppe hat).
• Baumpuzzle: Wir sollten einen zersägten Baumstamm wieder richtig zusammensetzen.
• Skifahren: Die Gruppe bekam zwei Holzbretter unter die Füße geschnallt und musste damit eine bestimmte Strecke laufen (jedoch sollten die Bewegungen synchron ablaufen, was sich für die ein oder andere Gruppe für schwerer als gedacht herausstellte).
• Nestbau: Wir sollten ein rohes Ei mit Naturmaterialien so verpacken, dass es einen Fall aus dem 2. Stock des Höllhofhauses überleben würde.

Am Ende überholte eine Gruppe dank einer cleveren Eiverpackung alle anderen Gruppen, was für einen mächtigen Überraschungssieg sorgte! Rundum ging es neben dem Sieg aber vor allem um den Spaß mit dem Team und die gemeinsame Zeit auf dem Höllhof und im Schwarzwald.

Von Jonathan Erdinger

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