Fasnet in der Bodensee-Schule

Die Erstklässler der Bodensee-Schule auf den Spuren des Brauchtums

Am Mittwoch, dem 13.02. war es so weit. Die unterschiedlichen Masken der Fasnetslandschaft in Friedrichshafen wurden den Kindern der ersten Klassen vorgestellt. Dafür kamen viele Narren, um den Kindern etwas über ihre Masken zu erzählen. Die Kinder lernten in der sogenannten „Vollvermummung“ aller Masken, so sagt man zu den einzelnen Gruppen auch, diese näher kennen. Der Bächlesfischer hatte sogar einen kleinen Fisch an seiner Angel. Dieser war aber aus Gummi und nicht echt. Bei den Buchhornhexen war gleich klar, dass es sich um eine wildere Maskengruppe handelt. Mit Besen und vielen närrische Ideen necken diese in den nächsten Wochen noch viele Umzugsbesucher.Bild:Häsvorstellung

Dass der Seewaldkobold aus den Ängsten von den Menschen früher entstanden ist, konnten sich die Kinder gut vorstellen, denn der Maskenträger war mit der Maske auf dem Gesicht schon angsterregend. Etwas Frühling brachten die Hafennarren in das Kleine Theater. Mit ihrem „Gschell“ und dem Blumenkranz am Kopf denkt man schon an den bevorstehenden Frühling. Ein echter „Weißnarr“ durfte natürlich nicht fehlen und so spielte der Pauliner Kuckuck sogar mit seinen Glocken noch „Kuckuck, Kuckuck, ruft’s aus dem Wald!“. Der Seegockel als Namensgeber der Narrenzunft Seegockel durfte mit seinem Flecklehäs nicht fehlen.Bild:Häsvorstellung

Aber nicht nur Masken der Narrenzunft Seegockel stellten sich vor, auch die Doldenbutzer und Wetterschrättele der Narrenzunft Jettenhausen und die Brunnisachhexen aus Fischbach wollten den Kindern ihr Fasnachtsbrauchtum näherbringen. Zum Abschluss bekamen die Kinder als Belohnung für das schreien aller Narrenrufe noch Gummibärchen.Bild:Häsvorstellung

Später gingen dann auch noch die Lehrer mit Masken in die Klasse. Die Kinder durften durch das Aufsetzen von echten Masken der „Eckhexen“ und „Schnörkele“ aus Aulendorf sowie des „Burgnarren“ aus Waldburg etwas über die eingeschränkte Sicht erfahren. Dafür durften sie diese Masken selbst aufsetzen. Da konnten die Lehrer einen Stift aus dem Mäppchen herausnehmen, ohne dass dies dem Kind mit der Maske aufgefallen ist. Den Kindern wurde damit schnell klar, dass das Sammeln von Bonbons oder das über die Straße rennen bei einer heraneilenden Narrenschar gefährlich ist.Bild:Häsvorstellung

Mit einem Narrengottesdienst am 21.02. wurde im A-Team das Thema dann auch noch in der Kirche aufgegriffen. Ein paar Klassen wollen in den nächsten Tagen noch die Ausstellung in der Sparkasse besuchen. Hier stehen einige Schaufensterpuppen mit den unterschiedlichsten Masken unserer Schwäbisch Alemannischen Fasnet. Höhepunkt wird dann die Schülerbefreiung am „Schmotzigen Dunnschtig“ sein, bei der Herr Hanser als Zunftmeister der Bodensee-Schule Frau Emhardt nach altem Brauch den Schulschlüssel abnehmen wird und die Kinder für die Fasnetstage auf die fasnächtlichen Straßen entlassen darf.Bild:Narrenmesse



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Online gestellt von: Frau Evelyn Löscher

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